Willkommen – Yuna

Sevenway Into my heart – Yuna

Da ist sie. Petra und Robert haben uns unseren Wunsch erfüllt, Miss Purple sollte es sein, ein Mädchen mit Temperament, keine langweilige Schnecke.
Ja, wir sagen mal so: Volltreffer!
Yuna ist ein Traum. Temperamentvoll, lieb, gelehrig, unheimlich verfressen und natürlich die hübscheste Hündin, die es gibt.
Simba hat sie ebenfalls sofort ins Herz geschlossen, kuschelt und gibt ihr Geborgenheit im neuen Zuhause – und lässt der Kleinen einfach Alles durchgehen. Naja, er hatte die gleichen Freiheiten damals bei Balu, diese Erfahrung gibt er nun weiter.
Aber dass er sich wirklich den Napf vor der Nase leer fressen lässt????? Da müssen wir dann doch mal dazwischen gehen.

Yuna – ein neues Kapitel beginnt

Wir haben uns Zeit gelassen.
In einem berühmten Film der 80er, bei dem man die Füße nicht still halten kann, wurde die Bibel zitiert.
Ich bin kein Bibelleser, doch dieses Zitat begleitet mich seitdem: Es gibt eine Zeit zum Weinen / und eine Zeit zum Lachen, / eine Zeit für die Klage / und eine Zeit für den Tanz…..
Und nun gab es für uns die Zeit, wieder neues Leben zu empfangen. Wir entschieden uns, wieder einen Golden in unser Rudel zu holen.
Die Suche nach DEM Hund begann.
Letztendlich hatten wir 3 Züchter in die engere Wahl genommen und hatten sehr netten Kontakt. Dann waren es noch 2. Und dann spielte Simbas Züchterin die Überraschungskarte aus und empfahl uns nach Bayern.
Bayern? Quer durch die Republik? 400 km hin, 400 km zurück? Nur um den Züchter kennen zu lernen?
JA!
Mit Petra und Robert Haas trafen wir die Züchter, bei denen wir wussten, das passt. Zum Glück sahen sie es
auch so 🙂
Und dann hieß es: warten. Warten auf unseren kleinen Bub.
Peaches (Sevenway Dizzy Miss Lissy) entschloss sich jedoch, den Wurf etwas ungerecht aufzuteilen. Es kamen 6 Hündinnen, und zwei Rüden. Beide Rüden waren schon versprochen, aber Petra und Robert wollten uns einen Hund geben, und fragten, ob wir uns vorstellen könnten, eine Hündin in unser Rudel zu nehmen.
Tja, irgendwie hatte Balu da oben wohl sein Pfoten im Spiel 😉
Die Entscheidung war gefallen, eine Hündin würde einziehen.

Die Zeit der Trauer

Balu hat eine große Lücke hinterlassen – die Trauer war groß – für uns und auch für Simba.
In den Alltag zu finden schien uns unmöglich.
Er war überall gegenwärtig. Man nimmt nur eine Leine zum Gassi aus dem Körbchen, man füllt nur einen Napf. Das morgendliche Hallo fehlte ebenso wie der vertraute Duft des Fells.
Unzählige kleine Dinge waren auf einmal anders.
Simba trauerte ebenfalls sehr, auf den Gassirunden näherte er sich plötzlich selbst bekannten Hunden nur sehr zögernd – immer darauf wartend, dass sein großer Balu den Anfang machte. Fast 4 Wochen dauerte es, bis er wieder selbstbewusst wurde. Aber Freude zeigte er kaum, man spürte deutlich den Verlust, den er verkraften musste. Sein bester Freund war nicht mehr da.
Dazu kam, das er wegen Lahmheit keine Dummys mehr jagen dufte, keinem Ball hinterher stürmen, gleichmäßige kräftige Bewegung kann sooooo öde sein. Wer sagt, Hunde könnten nicht depressiv werden?
Langsam, im Dezember, begann er das Prinzen-Dasein zu genießen. Jedoch war an ordentliche Auslastung noch immer nicht zu denken. Wir wussten noch immer nicht, was die Ursache war, nur, dass beide Schultergelenke entzündet waren.
Letztendlich gab unsere Physiotherapeutin den richtigen Hinweis: Bizepssehne, dazu noch ein Gelenkerguss.
Wir entschieden uns dazu, es mit Blutegeln zu probieren (Bine und Blutegel, was macht man nicht Alles, damit es dem Hund besser geht….), dazu Elektrotherapie.
Und siehe da, es wurde besser. Simba lief wieder ohne zu lahmen, liebte wieder das Rennen, jagte wieder Dummys hinterher und hatte wieder Freude am Leben. Aber nicht nur, weil er die Schmerzen endlich los war, sondern weil im Februar etwas Wunderbares geschah: Yuna…..

Balu – wir mussten Dich gehen lassen . . .

30.12.2007 – 27.09.2019
Stiller ist es nun, Dein Lachen fehlt, Du fehlst.
Du warst einzigartig, hast uns in guten und in schlechten Zeiten begleitet und hast direkt in unsere Seele geschaut.
Keinen einzigen Tag möchten wir missen.

Aber wir mussten die Entscheidung treffen, das hatten wir Dir immer versprochen: kein Leiden, keine Schmerzen.
So triffst Du nun Deine Geschwister, auch Deinen Bruder Arco, der nur 2 Wochen vor Dir auf die große Reise ging.